Handy mit Tinder-Symbol steht exemplarisch für die Veränderung in diesem Bereich
Lifestyle

Zeit für Veränderung: Diese 5 Dinge werden absolut umgestellt

Neben all den beruflichen Dingen, die den Kopf beanspruchen und schnell die Sicht auf das Privatleben versperren, schleichen sich deshalb nach Feierabend Angewohnheiten ein, die dem Körper nicht gut tun. Leider bemerkt man diese Angewohnheiten erst, wenn es einem beginnt schlechter zu gehen oder Mangelerscheinungen auftreten. In Hinblick auf meinen Umzug nach England, der sowieso als Neustart für mein Leben geplant ist, möchte ich mit euch die 5 Dinge teilen, die ich bereits verändert habe, bzw. jetzt verändern möchte. “Veränderung” ist nämlich mein Stichwort für dieses Jahr.

Veränderung 1: Schluss mit Dating-Apps

Grindr, PlanetRomeo, Bumbel und andere Apps verbanne ich von meinem Smartphone, bzw. habe sie bereits seit 14 Tagen verbannt. Ich habe festgestellt, dass mir diese Plattformen nicht gut tun. Sie lenken ab, verschwenden Zeit und erhöhen in keiner Weise die Chance, einen Partner zu finden – und schon gar nicht einen Partner fürs restliche Leben. Anstatt das ein romantische Date zu verabreden, herrscht kontinuierlicher Dickpic-Alarm. Zu allem Übel sind die zugesendeten Fleischpeitschen absolute Verlierer beim Ästhetikwettbewerb der männlichen Genitalien. Die einzige App, die ich mir behalten habe, ist Tinder. Ich habe den Eindruck dort relativ gute Unterhaltungen führen zu können. Was denkt ihr?

Veränderung 2: Ausmisten, ausmisten, ausmisten!

Ich wohne in einer 1-Zimmer Wohnung und habe über die letzten 9 Jahre, in denen ich hier residiere, so viel Kram gesammelt. Es ist Wellness für die Seele, wenn man sich von alten Sachen befreit und ausmistet. Diese Form der Veränderung tut mir besonders gut – und sie hilft dabei, beim Umzug meinen Hausrat in 3 Kartons verstauen zu können. In Zukunft möchte ich minimalistischer und hochwertiger Leben.

Ich bin davon überzeugt, dass Kleiderschrank und Schuhregal nicht überlaufen müssen, damit Mensch zufrieden ist und ruhig einschlafen kann.

Veränderung 3: Ernährung

Frisches Obst und Gemüse als Joguhrt

Beim Thema Ernährung habe ich eine steile Fastfood-Karriere hinter mir. Jahrelanger Konsum von Burgern, Pizza und sonstigem fettigem Müll haben, unverblümt gesagt, meine Figur ruiniert. Ich stelle ab nächster Woche radikal um: Kein Fleisch, nur noch Bio-Produkte, weniger Zucker, viel Obst und Wasser. Vor allem möchte ich weniger von allem essen und meinen Körper nicht mit zu viel Energie überfordern. Ich habe tatsächlich heute begonnen, den Einkauf für die nächste Woche entsprechend meines neuen Vorhabens auszurichten. Eines der Highlights: Ich versuche mich erstmals an kleinen Gerichten und probiere das Kochen für mich zu entdecken.

Veränderung 4: Kein Alkohol

Corona-Verona hat den bundesdeutschen Absatz von alkoholischen Getränken explodieren lassen. Auch in meinem Kühlschrank hat sich seit dem Lockdown immer ein gewisser Vorrat von Erben-Wein in allen Variationen gefunden. Dieser erhöhte Konsum hat nun aber ein Ende. Mindestens für zwei Wochen möchte ich auf jeglichen Alkohol verzichten, um Haut und Schlaf gesunden zu lassen und fitter im Kopf zu werden. Die Pandemie fordert beruflich wie privat maximalen Einsatz. Dazu passt der ausufernde Alkoholkonsum nicht. Auf diese Veränderung freue ich mich enorm.

Veränderung 5: Sport

Als Neujahrsvorsatz formuliert, ist dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Ganz bewusst habe ich mich außerhalb der Silvesterfeierei dazu entschieden, diese Sache konsequent anzugehen. In den letzten Wochen bin ich wieder vermehrt aufs Fahrrad gestiegen, habe E-Trainings vor dem Fernseher absolviert und ging viel spazieren. Das Goal: Endlich eine Sommerfigur, die ich spätestens 2021 stolz präsentieren kann. Schließlich hat mein neues Zuhause direkt einen Strand und Meer vor der Haustür. Da will man sich nicht schämen, wenn man sich mit dem Handtuch zwischen die trainierten und gut aussehenden Menschen legt.

Allerdings, das gebe ich offen zu, habe ich vor dieser Veränderung am meisten Respekt. Sport benötigt eine ganz besondere Form der Disziplin. Bis sich erste Erfolge abzeichnen, kann es durchaus 6 bis 8 Wochen benötigen. Meine Frustration hat leider keinen allzu hohen Schwellenwert. Eventuell findet sich ein virtueller Sportpartner oder Sportpartnerin, der oder die mit mir bei 0 anfängt.

Fazit: Attacke!

Auf die anstehenden Veränderungen und den damit verbundenen Prozess, freue ich mich sehr. Vor so mancher Sache habe ich durchaus Respekt, doch insgesamt überwiegt der Optimismus. Ich bin gespannt, wie sich diese 5 Dinge auf Körper und Geist auswirken. Von den Fortschritten werde ich aber definitiv berichten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.